Unterwegs in Österreich (Teil 2)

Der Karnische Höhenweg

Weiter geht´s am Karnischen Höhenweg. Die ersten drei Tage waren geschafft und die Motivation ungebrochen. Hier lesen Sie, wie es bei unserer Wanderung weiterging.

Die Etappe Richtung Porze Hütte

Die Große Kinigat

Am nächsten Tag hatte sich das Wetter gebessert und so beschlossen wir, nach einem herzhaften Frühstück, den Aufstieg auf die Große Kinigat über einen Klettersteig zu wagen.

Nach dem gut zweistündigen und steilen Anstieg erreichten wir erschöpft aber bestens gelaunt den Gipfel. Belohnt wurden wir schließlich mit einer unglaublichen Aussicht über den Großglockner und die Dolomiten, bis weit über die Grenzen Italiens hinweg.

Nach den obligatorischen Selfies und Landschaftsfotos, stiegen wir wieder zu unserer Hütte ab, um unser Gepäck zu holen und uns weiter in Richtung des nächsten Tagesziels zu begeben.

Die Große Kinigat – hier noch bei massivem Schlechtwetter

Die Porze Hütte

Als wir in Richtung der Porze Hütte starteten, hatte sich das Wetter abermals verschlechtert. Daher versuchten wir, die knapp 4 Stunden Gehzeit so schnell wie möglich hinter uns zu lassen, um einem unausweichlich wirkenden Wolkenbruch zu entgehen.

Am Weg zur Porze Hütte war das Wetter ungewiss

Die Wanderroute führte durch verlassene Täler und vorbei an atemberaubenden Berggipfeln. Zwischendurch machten wir unsere Mittagspause und verspeisten unseren Wanderproviant inmitten eines unbeschreiblichen Bergpanoramas.

Glasklare Seen in verlassenen Tälern

Wir hatten es geschafft und waren dem Regen entkommen! Nachdem wir müde aber bestens gelaunt bei der Hütte ankamen, machten uns die Finanzen einen Strich durch die Rechnung: Wir hatten nicht mehr genügend Bargeld bei uns und da auf den Hütten nicht mit Bankomatkarte gezahlt werden kann, sahen wir uns gezwungen, unsere Wanderung zu beenden und früher als geplant in die Zivilisation zurückzukehren.

Die Porze Hütte inmitten einer unfassbaren Szenerie

So stiegen wir knapp zwei Stunden über die Forststraße in Richtung des Obertilliacher Tals ab, enttäuscht von dem abrupten Ende aber glücklich über die Erlebnisse der letzten Tage. Wir freuten uns erst einmal auf eine warme Dusche und weiche, warme Betten.

Der Weg zurück in die Zivilisation

Resümee

Nach diesen anstrengenden und abenteuerlichen Tagen war uns bewusst, dass das sicher nicht unsere letzte Wanderung gewesen war. Wir können den Karnischen Höhenweg jedem empfehlen – ganz egal ob begeisterter Fotoenthusiast oder einfach leidenschaftlicher Bergfex!

Sie wollen wissen, wie unsere Wanderung begonnen hat? Lesen Sie hier den ersten Teil nach!

Was sind Ihre Erfahrungen und Geschichten vom Wandern? Erzählen Sie´s uns in den Kommentaren!

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