Faszination Thailand (Reisetipp)

Ein Fernreiseziel wie aus dem Bilderbuch: Thailand zieht nicht umsonst Besucher aus aller Welt seit Jahrzehnten magisch an. Da verwundert es auch nicht, dass einstige Traumstrände mittlerweile hoffnungslos überlaufen sind. Abseits ausgetretener Pfade findet man im Urlaubsparadies jedoch immer noch genügend reizvolle Ziele. Katharina & Romeo vom Reiseblog Sommertage verraten ihre Lieblingsplätze im Land des Lächelns.

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CHIANG MAI

Die „Rose des Nordens“

Tempel in Hülle und Fülle. Chiang Mai mag zwar die zweitgrößte Stadt Thailands sein, dennoch geht es vergleichsweise beschaulich zu. Mit mehr als 300 Tempel gilt die Stadt zurecht als kulturelles Zentrum Nordthailands. Wohin wir auch blicken, irgendwo ragt immer eine Tempelspitze in die Höhe. Unser unangefochtener Lieblingstempel ist die Ruine des Wat Chedi Luang. Die antike buddhistische Tempelanlage wäre für sich schon ein Highlight. Doch dann entdecken wir etwas, das uns gleich mehrere Stunden beim Wat Chedi Luang verweilen lässt: den sogenannten „Monk Chat“. Kontaktfreudige Mönche bitten zum Gespräch. Und so stellen wir unserem Gegenüber im orangefarbenen Umhang alle Fragen, die uns schon immer über das Mönchdasein auf der Zunge brannten.

Fernblick über Chiang Mai. Auf der Rückbank eines offenen Sammeltaxis verlassen wir die Altstadt Chiang Mais. Unser Ziel: der Wat Phra That Doi Suthep, der vielleicht berühmteste und wichtigste Tempel der gesamten Region. Er thront hoch oben an den Hängen des gleichnamigen Berges. Die Magie, die vom goldenen Chedi ausgeht, ist schwer in Worte zu fassen. Hunderte Einheimische pilgern zum Tempel, um Buddha ihre Ehre zu erweisen. Und noch etwas ist einzigartig: Von hoch oben genießen wir einen faszinierenden Fernblick auf Chiang Mai. Spätestens, als die Nachmittagssonne Chiang Mai und die umliegende Landschaft in goldenes Licht taucht, können wir gar nicht anders, als uns Hals über Kopf in die Region zu verlieben.

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KO PHANGAN

Insel-Feeling par excellence. Entspannung am palmengesäumten Traumstrand. Auf die kulturellen Highlights folgt die verdiente Entspannung. Diese finden wir auf unserer Lieblingsinsel in ganz Thailand: Ko Phangan. Die grüne Trauminsel ist kleiner und ruhiger als ihre „Schwesterninsel“ Ko Samui, bietet aber dennoch die notwendige touristische Infrastruktur. Palmengesäumte Strände und kristallklares, türkisblaues Wasser lassen unser Herz höherschlagen.

Mit dem gemieteten Roller klappern wir alle Strände ab und finden unseren Favoriten im Osten der Insel. Die Bucht von Thong Nai Pan Noi gefällt uns auf Anhieb so gut, dass wir unseren Aufenthalt sogar verlängern. Und so verbringen wir einen Großteil des Tages damit, frische Kokosnüsse zu schlürfen und dabei den brechenden Wellen zuzusehen.  

Atemberaubende Sonnenuntergänge. Wofür wir Ko Phangan besonders lieben? An der Westküste präsentieren sich uns Tag für Tag die schönsten und farbintensivsten Sonnenuntergänge. Einer unserer Lieblingsplätze, um das allabendliche Naturspektakel zu bestaunen, ist die Three Sixty Bar im Nordwesten der Insel. Von der Freiluftbar genießen wir einen atemberaubenden Blick auf die kleine vorgelagerte Insel. Ein Fixpunkt ist außerdem die wöchentliche Walking Street in der Inselhauptstadt Thong Sala. Jeden Samstag ab ca. 17 Uhr kann man sich hier durch Dutzende Garküchen kosten und außerdem das ein oder andere Souvenir erstehen. 

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NAKHON SI THAMMARAT Buddha

NAKHON SI THAMMARAT

Menschenleere Strände abseits ausgetretener Pfade. Thailands unberührter Süden. Es gibt sie doch noch: Strandorte in Thailand fernab vom Massentourismus. Die Provinz Nakhon Si Thammarat im Süden Thailands ist das, was man einen Geheimtipp nennen könnte. Nur einen Katzensprung vom touristischen Hotspot Ko Samui entfernt genießen wir am Festland nahe des Küstenortes Khanom den Luxus menschenleerer, kilometerlanger Sandstrände.

Westliche Touristen treffen wir kaum. In unserem Hotel sind außer uns nur ein paar thailändische Familien zu Gast. Englisch sprechen nur manche und ein wenig ärgern wir uns, dass unsere Thai-Kenntnisse kaum über „Hallo“ und „Danke“ hinausreichen. Nakhon Si Thammarat ist touristisch unberührt und gerade das macht den Reiz der Region aus.

Von Tropfsteinhöhlen und pinken Delfinen. Zugegeben: Nur faul am Strand herumzuliegen, liegt uns nicht. Spätestens nach einem Tag sehnen wir uns nach Abenteuer. Und davon gibt es in der Provinz Nakhon Si Thammarat jede Menge. Unser Weg führt uns in die Topfsteinhöhle namens Khao Wang Thong, die zweifellos eine der beeindruckendsten Höhlen ist, die wir jemals betreten haben. Und noch etwas gibt es hier entlang der Küste zu bestaunen: rosafarbene Delfine. Die seltenen Tiere leben im Golf von Thailand und können im Rahmen einer Bootstour gesichtet werden. Und weil wir sie nur in der Ferne springen sehen und leider nicht aus der Nähe betrachten können, steht fest: Wir werden wiederkommen.

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