Abenteuer Algarve: per Camper durch Portugal

Text und Foto: Ben Mogel

Olá Portugal! Nach knapp 3,5 Stunden Flug waren wir in Lissabon angekommen. Kaum waren wir gelandet, mieteten wir uns einen alten Camper (von uns liebevoll „Volker“ getauft), der unser Reisegefährt und Zuhause für die bevorstehende Reise sein sollte.

Ziel: Der Sonne entgegen

Für die kommenden Tage sollte die Reiseroute überwiegend von Spontanität und Abenteuer bestimmt werden. Und so stiegen wir in unseren klapprigen Camper, reihten uns in den abendlichen Verkehr Lissabons ein und fuhren die Westküste ohne konkretes Ziel entlang. Kurz nach Sonnenuntergang, erreichten wir eine kleine Bucht namens Porto Covo und beschlossen, hier unser erstes Nachtlager aufzuschlagen.

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Stürmische Gezeiten an den Küsten Portugals

Die nächsten Tage verbrachten wir mit der Erkundung traumhafter Strände, verlassener Höhlen und idyllischer Ortschaften. Besonders die steilen Klippen und märchenhaften Strände der Ortschaften Odeceixe und Amoreira waren unbeschreiblich schön. Da in Portugal freies Camping geduldet wird, konnten wir ungehindert an den schönsten Flecken halten und nach Lust und Laune in unserem Camper nächtigen.

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Verlassene Höhlen an den portugiesischen Stränden

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Sonnenuntergang über dem Strand von Aljezur

Zur Abwechslung ein wenig Kultur

Neben den atemberaubenden Stränden erkundeten wir auch historische Sehenswürdigkeiten des Landes: die Burg von Aljezur. Nach knapp 20 Minuten Fußmarsch erreicht man die Ruinen der Burg und hat von dort einen imposanten Blick über die ganze Stadt – nicht nur für Fotografen ein beeindruckendes Erlebnis!

 

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Idyllische Aussicht über die malerische Kleinstadt Aljezur

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Erkundung der Burg von Aljezur

Als wir genügend Fotos von der Burg und der Altstadt geknipst hatten, fuhren wir weiter nach Cabo de Sáo Vicente – einem der westlichsten Punkte Europas. Von den steilen Klippen hat man einen kolossalen Ausblick  auf den endlosen Atlantik –bei Sonnenuntergang ein unvergessliches Erlebnis.

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Blicke über einen der westlichsten Punkte Europas: Sao Vicente

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Die letzten Sonnenstrahlen verleihen den steilen Klippen ein fast surreales Aussehen

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Sonnenuntergang über den westlichen Klippen Portugals

Am nächsten Tag fuhren wir nach Lagos, der ersten größeren Stadt seit Lissabon. Nach einer kurzen und holprigen Fahrt mit Volker waren wir in der typisch portugiesischen Stadt angekommen. Nachdem wir die Altstadt und die Promenade ausführlich erkundet hatten, beschlossen wir, portugiesisch Essen zu gehen: ausgezeichnete Paellas und Tapas.

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Erkundung der Bucht von Lagos

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Als wir kurz nach dem Essen zwei andere Touristen trafen, erzählten uns diese von dem einzigartigen Strand Benagil, nicht weit von Lagos entfernt: Dieser befindet sich in einer Höhle und ist nur schwimmend zu erreichen. Wir waren begeistert und kurz darauf saßen wir im Camper und fuhren Richtung Benagil, um dieses Naturschauspiel mit eigenen Augen bewundern zu können.

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Zutiefst beeindruckt und um unzählige Fotos reicher, suchten wir einen Stellplatz für die vorletzte Nacht – und fanden abermals eine einzigartige Nächtigungsmöglichkeit, direkt auf den endlosen Klippen, zum offenen Meer hinaus – ein klarer Fall für eine Drohnenaufnahme am nächsten Tag!

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Letzter Tag in Lissabon & Rückkehr nach Wien

Nach einer letzten Fahrt mit Volker kamen wir mittags in Lissabon an – perfekt, um die kleine, aber moderne Hauptstadt besichtigen zu können. Leider hatte die Burg Castelo de São Jorge an diesem Tag geschlossen. Deshalb schlenderten wir durch die verwinkelten Gassen und genossen das frühsommerliche Flair von Lissabon, bevor es zeitig am nächsten Tag zurück nach Wien ging.

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Portugal hat mich von der ersten Minute an fasziniert! Nirgendwo sonst in Europa war für mich das Gefühl der Freiheit so allgegenwärtig –  für mich ist Portugal das Australien Europas und definitiv eine Destination, die ich wieder besuchen werde.

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