11. Teil: Vollformat vs. APSC Sensor

Willkommen zurück bei einem weiteren Teil der CEWE Fotoschule. In der letzten Woche haben wir uns die Vor- und Nachteile der gängigen Bildformate angesehen. Diese Woche beleuchten wir das Thema Sensoren.

Welcher Sensor für meine Kamera?

So ziemlich jeder Fotoenthusiast ist bei der Recherche einer Kamera schon über die Thematik Sensoren gestoßen – und dadurch auf die grundlegende Frage: Soll ein APSC oder doch der professionelle Vollformatsensor in der Kamera verbaut sein.

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Vollformatsensoren wie in den High End DSLRs von Canon oder Nikon sorgen für eine geringere Tiefenschärfe

 Was ist der Unterschied?

Der Unterschied der beiden Sensoren ist schlichtweg die Größe. Ein Vollformatsensor ist größer und wird dadurch oftmals als professioneller erachtet. Generell gilt: Je größer ein Sensor, desto mehr Pixel können abgebildet werden – desto detailreicher und gesättigter daher die Aufnahmen. Außerdem ist die Tiefenschärfe geringer.

In den letzten Jahren hat sich jedoch der kleinere APSC Sensor immer mehr verbessert und kommt mittlerweile in den verschiedensten Kamerasystemen erfolgreich zum Einsatz.

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In den meisten DSLR Kameras befinden sich Vollformat oder APSC Sensoren.

Die Größe macht den Unterschied

Trotz immer besserer APSC Sensoren gibt es einen Haken: Das Bildrauschen. Denn obwohl die APSC Sensoren immer besser werden, steigt mit der Anzahl der Bildpunkte gleichzeitig auch das Rauschen auf den kleineren APSC Sensoren.

Daher eignet sich vor allem in dunklen Räumen, auf Partys oder Konzerten eine Kamera mit Vollformatsensor.

Fazit: Solange Sie nicht vorhaben, in vielen dunklen Situationen zu fotografieren, können Sie sich getrost für eine kostengünstigere Kamera mit APSC Sensor entscheiden – und vielleicht dafür ein lichtstarkes Festbrennweiten-Objektiv dazu kaufen.

Was sind Ihre Meinungen zu diesem Thema? Womit fotografieren Sie? Wir freuen uns auf Ihre Meinungen und Kommentare!

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