10. Teil: Welches Datenformat – RAW vs. JPG

Willkommen zurück bei einem weiteren Teil der CEWE–Fotoschule! Nachdem wir in der letzten Woche die Funktionsweise einer Kamera genauer vorgestellt haben, widmen wir uns heute dem Aufnahmeformat!

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RAW oder JPG – in welchem Format soll ich meine Fotos speichern?

RAW vs. JPG

Aber wofür stehen diese beiden Bezeichnungen eigentlich? Beides sind Aufnahmeformate und bestimmen, wie viele Informationen aufgenommen werden und dadurch auch, wie groß das Bild wird.

Mit dem RAW-Format wird das Bild „roh“ auf dem Datenträger gespeichert. Es bleiben daher alle Details und Informationen erhalten. Daher eignet sich dieses Formt ideal, wenn Sie die Bilder noch nachbearbeiten möchten, da Sie so ziemlich alle Details bearbeiten und verändern können.

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Das gewählte Datenformat bestimmt die vorhandenen Details der Fotos.

Mit dem JPG-Format wird das Bild komprimiert und „bearbeitet“ gespeichert. Es werden daher nicht alle Informationen gespeichert. Zwar können Sie die JPG-Bilder selbstverständlich auch noch nachbearbeiten aber der Bearbeitungsspielraum wird erheblich kleiner. Der große Vorteil an diesem Format ist zweifellos die Datengröße, da ein JPG Bild nur wenige Megabyte besitzt, ein RAW-Bild schnell einmal um die 40 Megabyte.

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JPG-Dateien sind erheblich kleiner – haben aber gleichzeitig weniger Informationen gespeichert

Unsere Faustregel daher: Wenn Sie Ihre Bilder bearbeiten, genug Speicherplatz haben oder Ihre Bilder in Top Qualität benötigen dann fotografieren Sie in RAW, ansonsten raten wir Ihnen zu JPG.

Das war ein weiterer Teil unserer CEWE – Fotoschule. Wie immer gilt – wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, stellen Sie diese einfach in den Kommentaren!

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